Streuewiesen Biotopflächen

Zu den besonders schönen und schützenswerten Flächen gehören die Streuwiesen-Biotope in Göfis.

Diese wachsen auf nassen Böden und werden nicht gedüngt. Erst wenn der Aufwuchs im Herbst strohig geworden ist, werden Streuwiesen gemäht. Das Mähgut wird als Einstreu im Stall verwendet, woher sich auch der Name ableitet. Streuwiesen sind besonders reich an seltenen Tier- und Pflanzenarten. Die Sibirische Schwertlilie ist in Österreich stark gefährdet. Im Vorarlberger Rheintal und Walgau ist sie aber immer noch die Charakterart der Streuwiesen.

Besonders wertvolle Streuwiesen-Biotope bestehen in Schildried, im Hochried, beim Gasserplatz sowie in Tufers.

Kontakt
Gemeindeamt Göfis
Telefon: 05522/72715
e-mail: gemeindeamt@goefis.at  

Streuwiese Schildried-Hanglage

Auf der Streuwiese Schildried-Hanglage, sind in diesem Sommer besonders viele Sumpfgladiolen und Sumpfstendelwurze zu bewundern.

Die Sumpfgladiole (Gladiolus palustris) findet sich auf der roten Liste der IUCN (internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) und steht unter Naturschutz. Der Sumpfstendelwurz ( Epipactis palustris) steht ebenso auf dieser Liste.

Es finden sich auch Orchideenarten wie das Knabenkraut (Orchis morio) und der Mücken- Händelwurz ( Gymnadenia conapsea). Mädesüß, Labkraut, Witwenblumen, Hauhechel , roter Wiesenknopf und Heilzist runden das Bild in dem Hangbiotop ab.

Um den Lebensraum dieser geschützten Pflanzen zu erhalten, darf dieser wechselfeuchte und nährstoffarme Boden weder entwässert noch gedüngt werden.

Bericht und Bilder des OVG Göfis – Juni 2016 

Streuwiese Schildried-Hanglage