Gemeinde Göfis
Räumlicher Entwicklungsplan
Gemeinde GöfisGemeinde Göfis

Räumlicher Entwicklungsplan

Die Gemeinde hat im Sommer 2020 mit der Überarbeitung des Räumlichen Entwicklungsplans (REP) begonnen. Göfis kann dabei auf eine langjährige Planungspraxis auf örtlicher Ebene zurückgreifen. Das erste Räumliche Entwicklungskonzept (REK) stammt aus dem Jahr 2006 und wurde im Jahr 2015 im Zuge eines regionalen Planungsprozesses überarbeitet. Nun wird das REK aus dem Jahr 2015, das formal bereits am 25. Februar 2019 als REP verordnet wurde, inhaltlich adaptiert und an die seit 2019 geltenden raumplanungsgesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst.

Der REP soll den Rahmen für die räumliche Entwicklung der Gemeinde Göfis abstecken. Die Themen sind: Siedlungsraum, bauliche Entwicklung, Betriebsstandorte und Arbeitsplätze, öffentliche Räume und Treffpunkte, Freiräume für Landwirtschaft, Natur, Freizeit und Erholung, Schutz vor Naturgefahren, Mobilität, Klima und Energie. Als fachliche Unterstützung und Projektbegleiter konnten wir das Büro stadtland Bregenz/Wien mit DI Alfred Eichberger und DI Johanna Gassner gewinnen.

Erfolgreiche Fragebogenaktion

Als Alternative zu einer ursprünglich geplanten Raumwerkstatt, welche auf Grund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, hat sich die Projektgruppe „Räumlicher Entwicklungsplan 2020/2021“ entschlossen, eine Fragebogenaktion durchzuführen.

Im Februar 2021 war dieser Fragebogen online, sowie in einer Sonderausgabe des SEGAVIO verfügbar. Der Fragebogen beinhaltete im Wesentlichen folgende Punkte: Allgemeine Zufriedenheit, Entwicklungs-potential, Mobilität, Klimathemen, Wohn- und Lebensraum.

Dabei war es dem Projektteam wichtig, Informationen aus der Göfner Bevölkerung zu erhalten, wie es mit unserer Gemeinde weitergehen sollte. Das Interesse war groß, mit einer Rücksendung von 210 Fragebögen - dies sind 6,5% der Bevölkerung - liegt der Gemeinde ein gutes Stimmungsbild zu wichtigen REP-Themen vor.

Weitere Schritte

Der Räumliche Entwicklungsplan Göfis soll noch im Herbst 2021 der Gemeindevertretung zum Beschluss vorgelegt werden. Er dient als Basis für die weiteren Prozesse wie zum Beispiel die Überarbeitung der Bauleitlinien.

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