Göfis hat eine Klimaschutzbeauftragte

25.07.2017 – die Göfnerin Christina Schneider

Göfis hat eine Klimaschutzbeauftragte 

In einem europaweit einzigartigen Lehrgang wurden 28 neue Klimaschutzbeauftragte für Tirol und Vorarlberg ausgebildet, eine davon war die Göfnerin Christina Schneider.

Klimaschutz fängt in der Gemeinde an, sind sich die frischgebackenen kommunalen Klimaschutzbeauftragten einig. Unter ihnen vier VorarlbergerInnen, die Ende Juni den Praxislehrgang von Klimabündnis Tirol und Energieinstitut Vorarlberg abschlossen.

Von Mobilität, Energie und Konsum bis hin zu Bodenschutz, Raumplanung und Forstwirtschaft erhielten die TeilnehmerInnen des Klimaschutzlehrgangs einen breit gestreuten Überblick über die Problemfelder des Klimawandels – Lösungsansätze inklusive.

Neben namhaften KlimaforscherInnen wurden auch zahlreiche Best Practice Beispiele von Österreichischen Gemeinden vorgestellt. Im Rahmen von Projektarbeiten entwickelten die Teilnehmenden konkrete Klimaschutzkonzepte für die eigene Gemeinde. In Vorarlberg wird beispielsweise ein Upcycling- und ein Bodenschutz-Projekt umgesetzt, sowie eine Initiative zur nachhaltigen Bepflanzung von Friedhöfen.  

Christina Schneiders Projekt war es, mit gutem Beispiel voran zu gehen und auf das Zweitauto der Familie zu verzichten und somit ihre Alltagswege zu Fuß, mit dem Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen. Nach nahezu einem halben Jahr wurden dadurch etwa 5000 km nicht mit dem PKW gefahren und es konnte bereits über eine Tonne CO2 eingespart werden. Wie es ihr damit geht und was sie sonst noch alles an ihrem Alltag ändert, berichtet sie auf ihrer eigens dafür eingerichteten Facebook-Seite „Für dich für mich für uns“. 

Das im Lehrgang Gelernte möchte Christina Schneider nun in Göfis, unter anderem in ihrer Funktion als e5-Teamleiterin, anwenden. Themen wie aktiver Bodenschutz, Verringerung des CO2-Ausstoßes, Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes und die Stärkung des allgemeinen Bewusstsein, das unser tägliches Handeln einen direkten Einfluss auf die nächsten Generationen hat, sind ihr dabei ein besonderes Anliegen.

 

DI Christina Schneider