Wenn die Nacht in Flammen steht

Roman von Anita Shreve

Nach einem ungewöhnlich trockenen Sommer geraten 1947 in Maine Brände außer Kontrolle und vernichten ganze Landstriche und Dörfer. Grace bringt sich und ihre Kinder vor der Wand aus Feuer am Meeresufer in Sicherheit, ihr Mann Gene hat sich der Feuerwacht angeschlossen und kehrt nach der Unglücksnacht nicht zurück. Grace versucht, für ihre Lieben eine neue Existenz aufzubauen und findet durch den Pianisten Aidan Freude und Hoffnung. Als so etwas wie Alltag einkehrt, steht eines Tages Gene vor der Tür und stellt Grace vor schier unlösbare Herausforderungen.

 

AnitaShreve

1946  in Massachusetts geboren, 2018 in New Hampshire gestorben, war eine begnadete Erzählerin und New York Times Bestsellerautorin. „Wenn die Nacht in Flammen steht“ wurde im Jahr vor ihrem Tod mit nur 71 Jahren veröffentlicht.

Die brütende Hitze, der ausbleibende Regen, die Brandgefahr – das historische Szenario in Maine 1947 hat mich an den vergangenen Sommer bei uns erinnert! Anita Shreve erzählt in ihrem Roman von einer starken jungen Frau, die für ihre Gefühle und Wünsche gegen alle Konventionen einsteht, sie beschreibt auch schonungslos die „ausgedörrte“ Beziehung von Grace und Gene, sie plädiert nicht für ein Durchhalten um jeden Preis. Das hat vielleicht auch mit ihrer eigenen Biografie zu tun – sie war viermal verheiratet!

 

Der Buchtipp kommt von Christine Hartmann.

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