Wer historische Romane mit viel Menschlichkeit, leisem Humor und einer starken Atmosphäre mögen, sollten zu "Querfeldein“ greifen. Alex Capus erzählt die Geschichte eines Gasthofs und einer Familie in einem Schweizer Grenzdorf. Im Mittelpunkt stehen der Wirt Arnold, seine ungewöhnliche Frau Betty und später ihre Tochter Clara, die sich in den 1930er Jahren in den Schmuggler Hermann verliebt. Die Handlung verbindet Familiengeschichte, Liebe, Grenzerfahrungen und Widerstand gegen politische Willkür.
Capus verknüpft dabei historische Ereignisse mit fiktiven Figuren. Vor dem Hintergrund der frühen NS-Zeit entwickelt sich eine spannende und zugleich lebenskluge Erzählung über Zusammenhalt, Freiheit und Zivilcourage. Kritiker loben besonders die warme Erzählweise und die lebendigen Figuren.
Ein lesenswerter Roman für alle, die historische Stoffe, starke Charaktere und eine ruhige, bildhafte Sprache schätzen. Das Buch regt zum Nachdenken an, ohne schwer zu wirken.
Alex Capus
wurde 1961 in der Normandie (Frankreich) geboren und lebt heute im schweizerischen Olten. Er zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane, Erzählungen und Reportagen, in denen historische Begebenheiten und erfundene Geschichten auf besondere Weise miteinander verschmelzen.
Sein Markenzeichen ist ein leichtfüßiger, oft humorvoller Stil. Capus erzählt von außergewöhnlichen Menschen, Abenteurern, Außenseitern und historischen Persönlichkeiten, ohne dabei den Blick für das Alltägliche zu verlieren. Zu seinen bekanntesten Werken zählen: Leon und Louise, Reisen im Licht der Sterne, Königskinder, Das kleine Haus am Sonnenhang, Querfeldein.