Dreimeterdreißig

Roman von Jaqueline Scheiber

Mit dreimeterdreißig legt Jaqueline Scheiber ihren ersten Roman vor, der sich auf eindringliche und zugleich poetische Weise mit Liebe, Verlust und Trauer auseinandersetzt. Im Mittelpunkt stehen Klara und Balázs, die sich in einer Wiener Altbauwohnung ein gemeinsames Leben aufbauen. Die hohen Wände der Wohnung, drei Meter dreißig, werden dabei zum Sinnbild für Nähe, Erinnerung und die Zerbrechlichkeit des Glücks. Als sich in einer Nacht alles verändert, beginnt für die Protagonistin eine Reise durch Schmerz, Abschied und die Frage, was von einem Menschen und einer großen Liebe bleibt. Der Roman zeichnet sich durch eine bildreiche Sprache, emotionale Tiefe und feine Beobachtungen des Alltags aus. Wer literarische Geschichten über existenzielle Lebenserfahrungen, Verlust und Hoffnung schätzt, findet in diesem Buch eine berührende und lange nachwirkende Lektüre.

Jaqueline Scheiber

wurde 1993 geboren, wuchs im Burgenland auf und lebt heute in Wien. Bekannt wurde sie zunächst unter dem Namen „Minusgold“, mit dem sie sich in den sozialen Medien und als Autorin einen Namen machte. Nach ihrem Studium der Sozialen Arbeit arbeitete sie mehrere Jahre mit suchtkranken Menschen sowie im Kinder- und Jugendschutz. Prägend waren für sie auch persönliche Erfahrungen mit plötzlichen Verlusten im engsten Umfeld, die ihren Blick auf Trauer, Erinnerung und zwischenmenschliche Beziehungen nachhaltig beeinflussten. Diese Themen greift sie immer wieder in ihren Texten auf. Neben Sachbüchern und autobiografisch geprägten Werken veröffentlichte sie mit dreimeterdreißig ihren ersten Roman. Ihre literarische Stimme zeichnet sich durch große Offenheit, emotionale Ehrlichkeit und die Fähigkeit aus, schwere Themen mit poetischer Leichtigkeit zu verbinden. Dadurch zählt sie zu den bemerkenswerten jungen Autorinnen der österreichischen Gegenwartsliteratur.

Gemeinde Göfis
Pfarre St. Luzius
Land Vorarlberg
Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Diözese Feldkirch
BVÖ
ÖGV Verlage