Ein eisiger Sturm fegt über die Berge, als Dr. David Hunter in ein abgelegenes Dorf gerät. Die Straßen sind verschneit, die Welt scheint stillzustehen – bis ein bizarr aufgehängtes Skelett im Wurzelwerk einer entwurzelten Fichte auftaucht. Für Hunter beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, eingeschlossen in einer Gemeinschaft voller Misstrauen und Geheimnisse. Die Kälte ist nicht nur draußen spürbar, sie liegt auch in den Blicken der Menschen, in den Schatten ihrer Vergangenheit. Beckett entfaltet ein beklemmendes Szenario, in dem forensische Präzision und psychologische Spannung Hand in Hand gehen. Wer die David-Hunter-Reihe kennt, wird sich sofort heimisch fühlen – und doch überrascht sein, wie tief die Dunkelheit hier reicht.
Simon Beckett
Geboren in Sheffield, Großbritannien, begann Beckett seine Laufbahn als Journalist und schrieb für renommierte Zeitungen wie The Times und The Observer. Seine Leidenschaft für die Wissenschaft führte ihn zur „Body Farm“ in Tennessee, wo er die Geheimnisse der Verwesung studierte – ein Wissen, das seine Romane unverwechselbar macht. Mit „Die Chemie des Todes“ gelang ihm 2006 der internationale Durchbruch. Heute zählen seine Bücher zu den meistgelesenen Thrillern Europas, übersetzt in über 29 Sprachen. Beckett lebt mit seiner Frau in Sheffield und bleibt dem Genre treu: präzise, atmosphärisch und gnadenlos spannend.