Mit Raub in der Wiener Werkstätte entführt Beate Maly ihre Leserinnen und Leser erneut in das faszinierende Wien der Jahrhundertwende. Im Jahr 1907 erschüttert eine Serie spektakulärer Juwelendiebstähle die wohlhabenden Viertel der Stadt. Als ein Einbruch tödlich endet, übernimmt Oberkommissar Max von Krause die Ermittlungen. Seine Spur führt direkt in die berühmte Wiener Werkstätte, wo er auf die kluge und unkonventionelle Lili Feigl trifft. Gemeinsam geraten sie in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und gesellschaftlichen Abhängigkeiten.
Der Roman überzeugt durch eine gelungene Mischung aus spannender Kriminalhandlung und historischen Details. Beate Maly zeichnet ein lebendiges Bild des kaiserlichen Wiens und lässt die Welt der Kunst, des Handwerks und der feinen Gesellschaft eindrucksvoll auferstehen. Wer historische Krimis mit authentischem Lokalkolorit, starken Figuren und überraschenden Wendungen schätzt, wird dieses Buch nur schwer aus der Hand legen können.
Beate Maly
wurde 1970 in Wien geboren und lebt bis heute in ihrer Heimatstadt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten widmet sie sich mit großer Leidenschaft dem Schreiben historischer Romane und historischer Kriminalromane. Ihre Werke zeichnen sich durch sorgfältige Recherche, atmosphärische Schauplätze und ein feines Gespür für historische Zusammenhänge aus.
Besonders bekannt ist sie für ihre Krimireihen, in denen sie Geschichte und spannende Ermittlungen gekonnt miteinander verbindet. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie mehrere Auszeichnungen und Nominierungen, darunter den Silbernen Homer sowie den Bronzenen Homer 2025. Mit der Reihe um Lili Feigl und Max von Krause hat sie erneut bewiesen, wie fesselnd historische Kriminalromane sein können. Ihre Bücher begeistern Leserinnen und Leser weit über Österreich hinaus und machen sie zu einer der erfolgreichsten Vertreterinnen ihres Genres.