Mit Solange ein Streichholz brennt erzählt Christian Huber eine berührende Geschichte über Menschen, die auf den ersten Blick aus völlig unterschiedlichen Welten stammen. Im Mittelpunkt stehen Bohm, der seit Jahren auf der Straße lebt, und die Fernsehjournalistin Alina, deren Karriere ins Stocken geraten ist. Als Alina für eine Reportage über Obdachlosigkeit recherchiert, kreuzen sich ihre Wege – und aus anfänglicher Neugier entwickelt sich eine Begegnung, die beide verändert. Der Roman verbindet gesellschaftlich relevante Themen wie Ausgrenzung, Armut und Schuld mit einer feinfühligen Liebesgeschichte. Dabei verzichtet Huber auf Klischees und zeichnet seine Figuren mit großer Menschlichkeit und Glaubwürdigkeit. Besonders beeindruckend ist die Frage, wie nahe Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Verlust beieinanderliegen können. Ein zugleich nachdenkliches und hoffnungsvolles Buch, das lange nachhallt. [dtv.de], [lesejury.de]
Christian Huber
stammt aus Regensburg und gehört zu den vielseitigsten deutschen Autoren seiner Generation. Bevor er als Romanautor bekannt wurde, arbeitete er für Printmedien, Onlineformate, Fernsehen und Bühne. Einem breiten Publikum wurde er unter anderem durch seine Mitarbeit am vielfach ausgezeichneten Format Neo Magazin Royale von Jan Böhmermann bekannt. Darüber hinaus erreicht er mit seinem Podcast Gefühlte Fakten regelmäßig ein großes Publikum.
Als Schriftsteller zeichnet sich Huber durch eine besondere Mischung aus Humor, Tiefgang und emotionaler Ehrlichkeit aus. Bereits sein Erfolgsroman Man vergisst nicht, wie man schwimmt machte ihn zu einem Bestsellerautor. In seinen Geschichten interessiert ihn vor allem der Mensch mit seinen Brüchen, Ängsten und Hoffnungen. Auch in Solange ein Streichholz brennt zeigt er seine Stärke, komplexe Themen verständlich und berührend zu erzählen, ohne dabei belehrend zu wirken. Heute lebt Christian Huber in Köln und zählt zu den markanten Stimmen der zeitgenössischen deutschsprachigen Unterhaltungsliteratur.