Gemeinde Göfis
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Gewaltfreie Kommunikation

25.03.2026 – Vortrag von Angelika Romagna im Göfner bugo

Am Mittwoch, den 25. März 2026, fand in der bugo Bücherei Göfis ein inspirierender Abend statt: Unter dem Titel „Gewaltfreie Kommunikation – der Schlüssel zu einem wertschätzenden Miteinander“ lud die renommierte Trainerin und systemische Lebens- und Sozialberaterin Angelika Romagna zu einem Impulsvortrag ein, der zahlreiche Interessierte anzog.

Gleich zu Beginn machte Romagna deutlich, wie sehr Worte unsere Beziehungen prägen – sie können trennen oder verbinden, verletzen oder heilen. Mit ihrer warmen, klaren und zugleich humorvollen Art eröffnete sie den Zuhörerinnen und Zuhörern einen praxisnahen Einblick in das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. Dabei gelang es ihr, komplexe Inhalte verständlich und lebensnah darzustellen.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Fragen: Wie können wir im Alltag zu mehr Verständnis und Gelassenheit finden? Und: Wie schaffen wir es, uns selbst und anderen mit mehr Klarheit und Empathie zu begegnen? Romagna zeigte anhand konkreter Beispiele, wie Missverständnisse entstehen – und wie sie vermieden werden können, wenn wir lernen, Bedürfnisse zu erkennen und auszudrücken, ohne zu bewerten oder zu verurteilen.

Die Referentin schöpfte sichtbar aus ihrer über zwanzigjährigen Erfahrung als HR-Spezialistin, systemische Beraterin und Coach. Immer wieder betonte sie den Wert eines lösungsorientierten Blicks: Nicht das Problem stehe im Mittelpunkt, sondern die Frage, was sich verändern dürfe. Diese Haltung zog sich wie ein roter Faden durch ihren Vortrag und wirkte auf viele Anwesende spürbar ermutigend.

Romagna verstand es, Theorie mit persönlichen Erlebnissen zu verknüpfen und das Publikum aktiv einzubeziehen. So entstand eine Atmosphäre des Zuhörens, des Nachdenkens und des gemeinsamen Lernens. Viele der Gäste nahmen Impulse mit nach Hause, die sie im privaten wie im beruflichen Umfeld produktiv einsetzen können.

Gegen Ende des Abends formulierte die Referentin ihr Anliegen besonders treffend: Es gehe darum, einen Samen der Gewaltfreien Kommunikation zu pflanzen – einen Samen, der wachsen dürfe, indem wir bewusster sprechen, bewusster zuhören und einander mit mehr Wertschätzung begegnen.