Gemeinde Göfis
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Göfis bekräftigt Bedenken zum Projekt in Frastanz

17.04.2026 – Mit einer mehrheitlich beschlossenen Stellungnahme bringt die Gemeinde Göfis ihre Bedenken zum geplanten Projekt in Frastanz in das UVP-Verfahren ein. Im Vordergrund stehen der Schutz der Bürger:innen, mögliche Umweltbelastungen und die Verantwortung der Gemeinde gegenüber ihrem Lebensraum.

Die Gemeindevertretung Göfis hat die Stellungnahme zum geplanten Vorhaben „Energieautonomie Frastanz“ mehrheitlich beschlossen und verabschiedet. Damit bringt die Gemeinde ihre Bedenken im laufenden UVP-Verfahren offiziell ein. Göfis nimmt in diesem Verfahren Parteistellung ein – einerseits als unmittelbar angrenzende Gemeinde, andererseits auch als Nachbarin mit gemeindeeigenen Einrichtungen, in denen sich regelmäßig Menschen aufhalten.

Im Mittelpunkt der Stellungnahme stehen aus Sicht der Gemeinde mögliche Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und kommunale Infrastruktur. Besonders kritisch beurteilt werden befürchtete zusätzliche Emissionen, die besondere Inversionswetterlage im Raum Frastanz/Göfis sowie mögliche Belastungen für Luft, Boden, Grund- und Trinkwasser. Die Gemeinde verweist dabei auch auf die Nähe sensibler Einrichtungen und auf ihre Verantwortung gegenüber der Bevölkerung.

Weitere Bedenken betreffen mögliche Geruchs- und Lärmbelastungen, zusätzliche Verkehrsströme sowie Risiken im Fall von Störungen oder durch die Verwertung nicht qualitätsgesicherter Abfälle. Nach Auffassung der Gemeinde müssen die gesetzlichen Umwelt- und Sicherheitsstandards in vollem Umfang eingehalten werden. Sollte das Projekt überhaupt genehmigungsfähig sein, wären jedenfalls strenge Auflagen und aus Sicht der Stellungnahme allenfalls auch eine Befristung erforderlich.

Für die Gemeinde Göfis steht fest: Der Schutz der Bürger:innen, der natürlichen Lebensgrundlagen und der gemeindlichen Infrastruktur hat oberste Priorität. Die Stellungnahme ist Ausdruck dieser Verantwortung und eines klaren Einsatzes für die Interessen der Gemeinde im weiteren Verfahren.