Wer es noch nicht kennt, dem/der ist etwas entgangen: angenehme Musik, die es erlaubt, sich gleichzeitig mit den Sitznachbarn zu unterhalten und/oder etwas Gutes zu essen. Und die Musiker nehmen das nicht krumm, sondern freuen sich mit, wenn das Publikum sich dabei wohlfühlt. Auch die Kinder dürfen zwischen den Tischen herumrennen – alles hat bei einem Jazz-Brunch Platz. Und man muss kein Musikkenner sein, um die Musik zu genießen, die Rhythmen gefallen einfach.
So geschehen am Sonntag, dem 15. März 2026, im Carl-Lampert-Saal. Die Göfner Band EsprEsSo spielte wie schon im vergangenen Jahr wieder auf. Der Name ist Programm, setzt er sich doch aus den Familiennamen und einem der Lieblingsgetränke der Mitglieder zusammen. Philipp Sonderegger, David Ess, Christian Sonderegger und Markus Ess sind verwandtschaftlich verbunden und spielen seit Jugendzeiten (die auch schon länger her sind) miteinander.
Musik ist das eine, Essen das andere. Wer noch keinen z’Morga hatte, konnte diesen mit hausgemachtem Zopf, Butter und Marmelade nachholen. Deftigeres gab es dann mit einer Auswahl an Suppen aus Göfner Küchen und erstmals mit original indischen Burgern nach der Rezeptur und unter Mitarbeit von Pfarrer Georg. Die Herstellung war laut Berichten sehr aufwendig, das Ergebnis fand aber großen Gefallen.
Der Saal war voll, die Gäste blieben gerne länger sitzen – ein gutes Zeichen. Möglich machte dies neben den Musikern ein eingespieltes Team in Küche, Theke und Buffet – eine wahre Freude, wie alle zusammenhalfen. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Spenderinnen von Zopf, Suppen und Deko! So konnte nach Abzug der übrigen Kosten den Musikern eine ansehnliche Gage aus den Spenden der Gäste übergeben werden.
Fazit: Ein Brunch, bei dem einfach alles zusammenpasst – Musik, Essen und Gemeinschaft!
Ricci Sonderegger