Im Rahmen eines Projektes von Double-Check als Kunst-Impuls besuchte im Juni 2026 Rebecca Sonnweber als Märchenfrau und Literaturvermittlerin die Naturkinder Waldlicht. Sie erzählte zum Thema Vielfalt das Naturmärchen von dem kleinen Igel Ignaz, der sich dank seiner krummen Stacheln so anders vorkam.
Die Kinder hörten mit großem Interesse und Staunen zu, wie dieser Igel wieder zur Freude fand, wo er doch im Wald wohnte, der nur so von Vielfalt lebte: Vielfalt in Farbe, Form, Größen, Lebewesen, Namen, Stimmen, Pflanzen…
Diese Vielfalt konnten die Kinder ebenso an sich selbst in Namen, Sprache und Dialekt, Können und noch vielem mehr erkennen. Im Weiteren wurde die Vielfalt des Waldes in einem gemeinsam erstellten Naturmandala sichtbar gemacht und mit "vielfältig klingenden" Klanghölzern in einem „Wald-Rap“ zum Ausdruck gebracht.
Igel Ignaz
Ein kleiner Igel, kugelrund,
lief durch den Wald auf weichem Grund.
Seine Stacheln, schief und krumm,
fand er selbst ganz dumm.
„Die anderen Tiere sind glatt und fein,
warum muss ich so anders sein?“
Da sprach die Eule weise und still:
Ob gerade, krumm, groß oder klein,
jeder und jede darf anders und einzigartig sein!
(©Rebecca Sonnweber)
Für die Kinder war ganz klar: Jeder, jede und alles ist gut und richtig, so wie er oder sie und es ist – der Igel Ignaz, das Blatt am Baum, die verschiedenen Zapfen am Boden und jede:r von uns allen. Das Wichtigste jedoch ist, dass jeder und jede an sich selbst glaubt!
"Rebecca, danke für deinen wunderschönen Zugang zu diesem Thema durch deine selbst verfassten Geschichten der Alpenkinder. Wir, die Naturkinder Waldlicht, sind schon voller freudiger Erwartung, in welche Geschichte uns die Alpenkinder bei deinem nächsten Besuch mitnehmen werden."
Corina Roth, Naturkinder Waldlicht
Homepage: https://double-check.at/
