Ab 1. Juni 2026 gilt in Vorarlberg eine neue Tarifwelt für Bus und Bahn, die einfacher, flexibler und übersichtlicher ist als bisher.
Statt der 94 dominos wird es nur drei benannte Zonen geben:
Fahrgäste sollen künftig mit einfachen drei Fragen – Ziel, Dauer und Nutzungshäufigkeit – rasch zum passenden Ticket finden.
Zusätzlich zu den neuen Zonen führt VMOBIL klar strukturierte Zeitmodelle ein: Karten gelten wahlweise für 60, 120 Minuten oder 24 Stunden. Innerhalb dieser Zeit kann die gewählte Zone beliebig oft befahren werden. Das neue 24-Stunden-Ticket bietet zudem mehr Flexibilität, da es nicht mehr an einen Kalendertag gebunden ist, sondern ab dem erstgenutzten Zeitpunkt gilt.
Auch preislich bringt die vorgestellte Tarifwelt Verbesserungen: Kurze Strecken werden häufig günstiger, während gleichzeitig der Geltungsbereich erweitert wird. So etwa kostet eine Fahrt in der Lokalzone Feldkirch künftig weniger und ermöglicht gleichzeitig mehr Bewegungsfreiheit.
In der Regiozone profitieren Pendler und Gelegenheitsfahrer gleichermaßen, da wichtige Orte mit einem Ticket erreichbar sind. Das Maximo-Angebot für ganz Vorarlberg wird deutlich günstiger und startet bereits ab 9,60 Euro für 120 Minuten.
Besonderes Augenmerk gilt auch Senioren: Personen ab 75 Jahren können das KlimaTicket für nur 203 Euro pro Jahr nutzen, das entspricht etwa 50 Cent pro Tag.
Auch beim Fahrscheinkauf ergeben sich spürbare Erleichterungen: Ab Mitte des Jahres sind Öffi-Tickets in rund 100 Trafiken im Land erhältlich.
Darüber hinaus werden auch grenzüberschreitende Tarife vereinfacht: Kombinationen mit der Schweiz und Liechtenstein werden übersichtlicher und flexibler. Auch Tierfreunde dürfen sich freuen: Alle Hunde – ob groß oder klein – können künftig kostenlos transportiert werden. Bisher hing es von der Größe des Vierbeiners ab, ob ein Ticket nötig war.
Mit dem Online-Tariffinder unter www.vmobil.at/tariffinder ist das passende Ticket mit nur wenigen Klicks schnell gefunden.